| Bensheimer Erklärung gegen rechtsextreme Aktionen |
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Der Magistrat der Stadt Bensheim hat dieser in Zwingenberg entwickelten und vom dortigen Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung einstimmig begrüßten Erklärung zugestimmt. Er lädt die Bensheimer Stadtverordnetenversammlung sowie alle Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Vereine, Religionsgemeinschaften und Gewerkschaften dazu ein, dieser Resolution zuzustimmen. Bensheimer Erklärung gegen rechtsextreme Aktionen Rechtsextreme Gruppierungen wollen unter dem Deckmantel sozialer Positionen ihre extremistischen, fremdenfeindlichen und rassistischen Parolen verbreiten – auch bei uns in Bensheim sind sie schon aktiv geworden. Wir Bensheimer Bürgerinnen und Bürger akzeptieren ihr Auftreten in unserer Heimatstadt und anderswo nicht. Die Abwehr von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus geht jeden in unserer Stadt an. Wir Bensheimer treten entschieden für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde ein – die Erinnerung an die furchtbaren Verbrechen des Nationalsozialismus, insbesondere an den Holocaust, dem auch Bensheimer Bürgerinnen und Bürger zum Opfer fielen, fordert uns dazu auf. Wir wehren uns deshalb entschieden und mit friedlichen Mitteln gegen alle Auftritte von rechtsextremen Gruppen, weil
Wir wehren uns besonders gegen Versuche rechtsextremer, rassistischer und fremdenfeindlicher Gruppen, das Bewusstsein unserer jugendlichen Bürgerinnen und Bürger in ihrem Sinne beeinflussen zu wollen. Unsere Jugendlichen brauchen keine populistischen rechten Parolen und nationalistischen Weltbilder – wir wollen, dass sie sich für ein friedliches, respektvolles Zusammenleben in unserer Gesellschaft engagieren. Schweigen und „Wegsehen“ kann leicht als Akzeptanz missverstanden werden. Wir erklären deshalb, dass wir entschieden gegen ein Auftreten der Rechtsextremisten in Bensheim sind. Diese Gruppen sind in unserer Heimatstadt unerwünscht.
Der Magistrat hat in seiner Sitzung am 15.11.2006 diese Resolution einstimmig angenommen.
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